Willkommen zum neuen Ausstellungsprojekt des Kulturkreises Gerresheim e. V., dem ARTWALK. 

Am 16.6. 2019 haben für einen Tag lang die teilnehmenden Künstler eigene Positionen im Düsseldorfer Stadtwald vorbereitet und ihre Kunst in die Natur gebettet. Es war ein großartiges Ereignis bei wunderschönem Wetter.
Danke an die unzähligen Besucher, die diesen Tag mit uns erlebt haben, uns soviel Interesse gezeigt und uns Feedback gegeben haben. Dank an die Künstler, die mit Herzblut und Bereitschaft ihr Statement in den Wald getragen haben.
Wir hoffen, das war nicht das einzige Mal.
inken heske/christina von plate/
Organisatoren des Artwalks für den Kulturkreis Gerresheim




 

Erstmalig findet am 16.6. im Düsseldorfer Stadtwald der ARTWALK statt. Ein Projekt iniziiert von den Beirätinnen für Kunst, Christina von Plate und Inken Heske, des Kulturkreises Gerresheim. Auf einem 2 km langen Rundweg beziehen 20 Künstler unterschiedlicher Genres Position. Beginnt man seinen Walk beispielsweise gegenüber dem Parkplatz des Wildparks, gibt einem Gesine Kikol, mit ihrer Interpretation von Manets Bild „Frühstück im Grünen“, einen wunderbaren Einstieg. Auf Duschvorhänge gemalte Frauen und Früchte wehen verspielt im Geäst. Die Wolfsschlucht hinab lässt man sich von den Kunstwerken inspirieren oder erfährt vom Künstler selbst mehr über sein Werk . Nachdem man unten in einer moosigen feuchten Senke eine übergroße „Wiege der Natur“ passiert, öffnet sich der Wald. Dort schlängelt sich der Weg durchs frische Grün. Mitten in dieser verträumten Landschaft ragt ein schwarzer Erdhaufen empor mit schwarzblumigem „Wildwuchs“ aus der Serie Ofelia von Anys Reimann.

Hier unten führt ein weiterer Zugang zum ARTWALK, der Bismarckweg (Nähe Staufenplatz). Auf dem mit hochgewachsenen Buchen gesäumten Weg, läd Peter Ripka mit seiner Figur aus einem ganzen Stamm gearbeitet zu einer Baumumarmung ein. An der Stelle, wo Tim Eiag seine bekannten Bänder um die Bäume zieht, erblickt man, den tiefen Wald hochschauend, den „Querulanten“, der wie in plakativer Gesichtsform uns anblickt und lockt noch mehr zu entdecken.

Den Walk fortsetzend kreuzt man den Weg und stößt unter anderem auf Judith Kleintjes Arbeit aus gebranntem Porzellan/Ton. Anmutend wie ein Schneewittchensarg präsentiert sich im Glaskasten eine Astgabel in Korrespondenz mit einem vergoldeten Geäst.
Nahe dessen, eingebettet im dunklen Laub, turnen die stadtbekannten gelben Affen der MaJo Brothers an dünnen langen Bäumen. Nicht nur das Brüder-Duo aus der Graffitiszene präsentiert sich im Wald, auch Ben Mathis hat den Charakter der UrbanArt mit einem irreführenden Schilderwald ins Unterholz transportiert. Richtung Plagbergwiese geht es hoch über den Höhenweg zurück zum Ausgangspunkt. Facettenreich präsentieren sich feine Klangschalen von Corinna Bernshaus, ein türgroßes Objekt ähnlich eines Bienenhotels namens „Zimmer frei“ von Maria Lentzen, sowie Fotoarbeiten in Wechselwirkung mit im Boden eingelassenen Spiegelbildern von Gabi Luigs.
Die „Verpuppung“ von Gisela Machalz beendet den Walk, wobei jedem frei steht, wolang er geht,
auch der Eintritt ist frei.


Ein Erlebnis mit bleibendem Eindruck für mich. 
Schöner konnte es nicht sein, Magie von Kunst und Natur an soviele Menschen zu tragen. 
Aber auch in der Stille, sehe ich immernoch wie die Sonne sich um mich und meine Wiege drehte. Ein Traum!
ARTWALK_files/Broschu%CC%88re-online.pdf

„Querulant“, großformatige Stoffcollage aus dem Querulantenprojekt/ Inken Heske
                                                                                                               Position 4b nur von Position 9 aus rechts den Wald hoch zu erblicken. Diese Installation liegt auf einem Nebenweg, nicht auf dem Rundgang.

BILDER VOM ARTWALKARTWALKFotos.html